Stillen

Das Stillen ist die einfachste und natürlichste Art ein Baby zu ernähren. Die Muttermilch, die Nähe und Wärme, die Regelmäßigkeit sorgen für Baby´s Wohlbefinden. Die Muttermilch hat die richtige Temperatur und Zusammensetzung, die ein Säugling braucht. Ihr Baby bekommt mütterliche Antikörper über die Muttermilch und ist so in den ersten Monaten und teilweise auch Jahren vor Infektionen und Krankheiten geschützt. Es besteht ein enger Kontakt zwischen Mutti und Baby.

Damit es auch der Mutter beim Stillen gutgeht, kann sie zur Unterstützung ein Stillkissen verwenden. Das kann Verspannungen und Unruhe aufgrund einer unbequemen Haltung verhindern.

Es ist nicht jeder Mutter möglich, ihr Baby optimal zu stillen. Es gibt viele Gründe, die ein Stillen verhindern können. Es können organische oder psychische Gründe sein, manche Mutti möchte auch ganz einfach nicht stillen. Seien Sie nicht traurig, wenn es nicht gleich am Anfang alles so klappt, wie Sie es gerne hätten. Die Hersteller von Säuglingsnahrungen haben Alternativen zum Stillen entwickelt. Im folgenden Absatz erfahren Sie etwas darüber, wie Sie Ihre Milchproduktion positiv beeinflussen können.

Grundsätzlich sollten Sie Ihre Ernährung während der Stillzeit nicht umstellen, Ihr Baby meldet sich schon, wenn es etwas nicht verträgt. Dann ist immer noch Zeit auf bestimmte Produkte zu verzichten.

Sie sollten mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen. Sicherlich haben Sie nicht immer Zeit, sich eine komplette Mahlzeit zuzubereiten, bestimmt fehlt Ihnen auch die Lust dazu. Sie können sich mit Müsli, Vollkornprodukten, Obst und Gemüse sowie Joghurt weiterhelfen. Sie sollten darauf achten, dass Sie genug Eiweiß und Calcium zu sich nehmen.

Bekommt Ihrem Baby Ihre Nahrung nicht, leidet es an Koliken oder bekommt einen wunden Po oder Hautausschlag, sollten Sie Ihre Ernährung umstellen. Oft sind Südfrüchte die Ursache für einen wunden Po. Kohl, Bohnen oder Zwiebeln können bei Ihrem Baby Blähungen verursachen. Sie werden schon merken, was Ihr Baby nicht mag. Vermeiden Sie kohlensäurehaltige Getränke, sie können ebenfalls Blähungen verursachen.

Um die Milchproduktion anzuregen, sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, empfohlen sind 2-3 l Flüssigkeit pro Tag. Kümmel-Fenchel-Anis-Tee ist sehr bekömmlich. Er wirkt beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt. Leidet Ihr Baby unter Bauchweh, sollten Sie ihm auch solchen Tee geben. Trinken Sie wie gewohnt zu den Mahlzeiten und stellen sich immer ein Glas Wasser (ohne Kohlensäure) o.ä. hin. Wenn Sie Ihr Baby stillen werden Sie merken, dass Sie auf einmal Durst bekommen.

Wenn möglich sollten Sie während der Stillzeit auf Kaffee, koffeinhaltige Getränke und Alkohol weitestgehend verzichten. Außerdem sollten Sie gerade in dieser Zeit das Rauchen einstellen.

Stillen ist die natürlichste Art ein Baby zu ernähren!