Zähne

Fluoridierung

Fluoridierungsmaßnahmen sind wichtiger Bestandteil einer wirksamen Kariesvermeidung. Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse haben sich die Fluoridempfehlungen in den letzten Jahren etwas geändert. Die Wirkung der Fluoride besteht in der Förderung einer Remineralisation des Zahnschmelzes, einer Aufnahme in den demineralisierten Schmelz und in einer Störung des bakteriellen Stoffwechsels. Außerdem bildet sich eine Kalzium-Fluorid-Schicht, die über…

Kieferorthopädische Frühbehandlung

Besonderes Augenmerk ist auf die Vermeidung vorzeitiger Zahnverluste zu richten, insbesondere im Bereich der sogenannten kieferorthopädischen Stützzonen, das sind die Milcheckzähne und Milchmolaren. Diese Zähne üben eine Platzhalterfunktion für die bleibenden Nachfolger aus. Ein vorzeitiger Verlust (gemessen am regulären Durchbruchstermin der bleibenden Zähne) kann zu erheblichen Platzmangelerscheinungen führen. Insbesondere die 6-Jahrmolaren können…

Prophylaxe beim Kleinkind

In den ersten Lebensmonaten ist das Baby vollständig auf die Mutter fixiert. Hier läßt sich am besten der Grundstein für die spätere Mundgesundheit legen. Die zahnlose kindliche Mundhöhle ist frei von kariesauslösenden Mutans-Streptokokken. Deshalb ist das Hauptanliegen die Vermeidung bzw. Minimierung der Übertragung kariogener Keime durch die Bezugspersonen. Gelingt dies, sind die…

Prophylaxe in der Schwangerschaft

Zwei Ziele werden mit der präventiven Betreuung der werdenden Mutter verfolgt: 1. Erhalt bzw. Verbesserung der eigenen Mundgesundheit, 2. Schaffung optimaler Voraussetzungen für die Mundgesundheit des Kindes. Probleme mit den Zähnen (kariöse Defekte oder gar Schmerzen) und dem Zahnfleisch (Entzündung mit Blutung und Schwellung) dürfen nicht verdrängt, geduldet oder deren Behandlung auf…

Prävention

Durch Prävention bzw. Prophylaxe sollen Krankheiten vermieden oder wenigstens frühzeitig erkannt werden. Auf Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) differenzieren wir in primäre Prävention (Verhinderung der Entstehung von Störungen), sekundäre Prävention (Früherkennung von Schäden mit dem Ziel der Frühbehandlung zur Vermeidung von Folgeschäden mit chronischen Verläufen) und tertiäre Prävention (Rehabilitation und Beratung zur Vermeidung…

Gebißerkrankungen

Gebißerkrankungen Zunächst sei einmal vorangestellt, dass alle Zähne (von bestimmten Entwicklungsstörungen einmal abgesehen) intakt und keimfrei die Mundhöhle erreichen. Karies kann nur da entstehen, wo sich Plaque entwickelt hat. Bevorzugt sind hierbei Bereiche, die der Reinigung schlecht zugänglich sind (Fissuren der Kauflächen und Zahnzwischenräume). Die Plaquebildung ist ein ständig ablaufender Prozess, der…

Zahnentwicklung

Die Entwicklung der Milchzähne beginnt schon früh in der Embryonalzeit. Bereits im 5. Monat beginnen sich die Ersatzzahnanlagen für die bleibenden Zähne zu bilden. Die Zahnentwicklung ist aber nicht nur auf die menschliche Fetalentwicklung beschränkt, sondern dauert über die ersten zwei Lebensjahrzehnte hinweg an. Die vollständige Mineralisation der bleibenden Zähne ist kaum…

Von Anfang an angstfrei zum Zahnarzt

Die meisten Menschen leiden an Zahnarztangst, häufig ausgelöst durch negative Erfahrungen in der Kindheit. Um den Kleinen zu zeigen, dass ein Zahnarztbesuch nichts Schlimmes bedeutet, ist es als Elternteil wichtig, von Beginn an die richtige Vorgehensweise zu wählen und das Kind psychologisch sinnvoll auf den ersten Besuch vorzubereiten.   Vor dem ersten…

Literatur zum Thema Zähne

Quellennachweis J. Einwag und K.  Pieper,  Kinderzahnheilkunde, PdZ spezial, Verlag Urban & Schwarzenberg — München-Wien-Baltimore, 1997 Klaus-Dieter Hellwege, Die Praxis der zahnmedizinischen Prophylaxe, 2. Auflage, Hüthig Buch Verlag Heidelberg, 1991 Oralprophylaxe, 23. Jahrgang, März 2001, Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V., Carl Hanser Verlag

Rachitisprophylaxe

Rachitisprophylaxe Als Rachitis bezeichnet man die Knochenweiche des Säuglings. Um dieser vorzubeugen, muss Ihr Baby Vitamin D zugeführt bekommen. Ihr Kinderarzt verordnet Ihnen dieses entweder in Tabletten- oder in Tropfenform. Ab der 2. Lebenswoche bis ca. zum vollendeten ersten Lebensjahr braucht Ihr Baby ca. 400-500 IE Vitamin D. Durch das Stillen bzw. die Flaschennahrung…