Baby und Hund

So bereiten Sie Ihren Hund auf das neue Familienmitglied vor

Die Familie freut sich: Nachwuchs wird erwartet. Aber es gibt auch einen Hund. Was tun? Wenn der Hund regelmäßig geimpft und entwurmt wurde, besteht keine Gefahr für das Kind. Damit aber Baby und Hund gute Freunde werden, bedarf es bereits während der Schwangerschaft einiger Überlegungen und einer guten Vorbereitung auf das erste Zusammentreffen.
Das Tier rechtzeitig auf die Situation vorbereiten

Denken Sie daran, dass ein neues Familienmitglied für Ihren vierbeinigen Freund eine große Umstellung bedeutet. Deshalb muss das Tier liebevoll und rechtzeitig auf die neue Situation vorbereitet werden. Am besten ermöglicht man dem bisherigen geliebten Mittelpunkt (Hund= oft Kindersatz) der Familie Kontakte zu Kleinkindern. Freunde mit Nachwuchs freuen sich bestimmt über Besuche mit einem gut erzogenen Hund. Solche Annäherungsversuche helfen dem Hund, mit diesen kleinen fremden Wesen umgehen zu lernen und Sie können seine Reaktionen bereits beobachten.

Bild: HundDer erste „Riech-Kontakt“

Der Kontakt zum eigenen Baby sollte dann noch bevor das Baby ins Haus kommt, geknüpft werden, nämlich nach Hundemanier. Hunde sind Geruchs-Tiere, das heißt, sie nehmen ihre Umwelt v.a. über ihre Nase wahr. Wenn das Baby geboren ist, kann man eine gebrauchte Windel aus dem Krankenhaus mitbringen, damit sich der Hund an den Geruch des neuen Familienmitgliedes schon gewöhnen kann.

 

Offizielles Vorstellen des Babies

Wenn das Kind dann da ist, spielt der erste Kontakt ein große Rolle. Begeben Sie sich mit Ihrem Nachwuchs auf die Augenhöhe des Hundes (am besten in die Hocke) und stellen Sie ihm das neue Familienmitglied ganz offiziell vor. Dabei ist es ganz wichtig, dass der Hund das Baby vorsichtig beschnuppern darf, damit er den Geruch der Windel wieder erkennt und ihm dieses Geschöpf bereits bekannt vorkommt. Obwohl es schwer fällt, wenn der Nachwuchs im Vordergrund steht, sollte der Hund nicht zurückgesetzt werden. Die Aufmerksamkeit der Familie und sein Rhythmus sollten beibehalten werden. Er wird geliebt wie bisher – nur bei den Gassigängen fährt Baby nun meistens mit.

WICHTIG!!! Lassen Sie die beiden dennoch nicht aus den Augen!

Vom Hund wird zu Anfang viel verlangt und er muss viel lernen: Rücksicht zu nehmen und auch, dass er nun nicht immer der Erste ist den Papa begrüßt, wenn er nach Hause kommt. Wenn der Hund sich aber erst einmal an das Baby gewöhnt hat, wird er es genauso ins Herz schließen wie seine Familie. Trotzdem sollten Eltern immer darauf achten, dass Hund und Kind zumindest in frühen Lebensjahren nie alleine zusammen und unbeaufsichtigt sind. Besonders wenn der kleine Steppke seine ersten Gehversuche startet, heißt es noch vorsichtiger sein als zuvor.

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